Es ist wieder so weit …. die Tage werden spürbar kürzer, es ist früher dunkel, die AstroZwerge können auch zu „normalen“ Zeiten einen Blick an den Sternenhimmel werfen. Deshalb beginne ich auch wieder meine Übersicht, der für AstroZwerge lohnenswerten Beobachtungsobjekte. Aber auch hier wird es Veränderungen geben.
- Die Übersicht gibt es nun nur noch auf der Seite „aktueller Sternenhimmel“
- Eine kurze Beschreibung ist hier im Blogartikel zu finden.
Alle AstroZwerge, die jetzt wieder an den Sternenhimmel schauen und sich noch erinnern, wie es dort im April aussah (ich könnte das nicht 🙂 ), werden überrascht sein.
- die Venus ist jetzt am frühen Morgen zu sehen
- Mars ist ganz vom Nachthimmel verschwunden
- dafür erstrahlt Jupiter am Abendhimmel
- Saturn ist die ganze Nacht über zu sehen.
Natürlich ist das Wintersechseck verschwunden, dafür steht das Sommerdreieck hoch über uns und das Herbstviereck zieht langsam im Osten empor.
Am 23. überschreitet die Sonne um 8:50 Uhr den Himmelsäquator in südlicher Richtung. Nichts, was man wirklich sehen kann, aber der Zeitpunkt markiert die Herbsttagundnachtgleiche. Der Herbst beginnt.

Man kann im September zwar bei tiefem Horizont Merkur wieder sehen, aber dafür heißt es „früh aufstehen“. Zum Ende das Monats ist er gegen 5:30 Uhr im Osten gut zu sehen.
Wer sich nicht sicher ist, ob er Saturn findet, sollte an 26. nach dem fast vollen Mond Ausschau halten. Der etwas links oberhalb stehende helle „Stern“ ist Saturn. Am nächsten Tag steht er dann schon rechts oberhalb vom Mond.

Zurzeit ist der Saturnring nur gering zur Erde geneigt. Dadurch ist die Scheibenform im Fernrohr noch deutlicher sichtbar. Also, ab zur nächsten Sternwarte.
Für mehr Details empfehle ich weiterhin die Monatsvorschau „Astronomie ohne Teleskop: Vorschau für September 2023“ von Volker.
Also, ihr seht, ein Blick an den Nachthimmel lohnt wieder. Und noch ist es nicht so kalt. Da lässt es sich schon noch etwas länger draußen aushalten. Viel Spaß dabei!
