Tschuldigung … kaum begann die Beobachtungszeit wieder, schon machte ich mich rah. Aber wie ihr meinen letzten beiden Beiträgen entnehmen konntet, hatte ich einen guten Grund.
Doch die aktuellen Beobachtungsmöglichkeiten laden wirklich dazu ein, die AstroZwerge vor die Tür zum Blick an den Sternenhimmel zu locken. Es gibt etliche Planeten zu sehen und wer es ein wenig länger aushält, wird mit dem prächtigen Orion belohnt.
- Wir gehen schnellen Schrittes auf den Winteranfang und somit auf den kürzesten Tag zu. Da bleibt viel Beobachtungszeit für die AstroZwerge!
- Am Abend beginnt die Planetenparade mit Venus, die als eine der ersten Lichtpunkte am südlichen Himmel zu sehen sein sollte und dann strahlend am Westhimmel steht.
- Sobald es dann dunkler wird, sind Saturn im Süden und Jupiter im Osten zu erkennen.
- Für Mars muss man etwas länger wach bleiben, aber im Laufe des Monats erscheint er immer früher am Osthorizont.
- So sind Jupiter und Mars die ganze Nacht und sogar am frühen Morgen noch zu sehen.
- Ab Mitte des Monats kann man bei guter Horizontsicht am Morgen im Osten sogar Merkur finden.
- Auch mit dem Teleskop gibt es einiges interessantes „zu entdecken“. Monde ziehen vor Jupiter entlang, die Saturnringe „werden immer dünner“ und etliche Sterngruppen laden zum Beobachten ein. Vielleicht liegt ja bei dem einen oder anderem eins unter dem Weihnachtsbaum. „Ein eigenes Teleskop für den AstroZwerg?“

Die Übersicht des Sternenhimmels im Dezember findet ihr wie gehabt auf der Seite „aktueller Sternenhimmel (Dezember 2024)„
Für mehr Details empfehle ich wie immer die Monatsvorschau „Astronomie ohne Teleskop: Vorschau für Dezember 2024“ von Volker.
Also, ihr seht, ein Blick an den Nachthimmel bleibt spannend. Seid dabei!!!
Viel Spaß dabei!
